ereignishaus begleitet internationale Katastrophenschutzübung „Magnitude“ in Baden-Württemberg
Fast 1.000 Teilnehmende aus fünf Ländern, 36 Stunden im Einsatz und ein anspruchsvolles Erdbebenszenario: Bei der internationalen Katastrophenschutzübung „Magnitude“ in Baden-Württemberg wurde der Ernstfall geprobt. Das ereignishaus war mittendrin und begleitete die Großübung mit umfassender Presse- und Medienarbeit.
Vom 24. bis zum 26. Oktober fand in Baden-Württemberg, initiiert und organisiert vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg, an verschiedenen Orten die internationale Katastrophenschutzübung Magnitude statt. Mit fast 1.000 Teilnehmenden aus verschiedenen europäischen Ländern wurden die Folgen eines Erdbebens simuliert.

Mit dabei waren Katastrophen- und Bevölkerungsschützer*innen, Feuerwehrleute und Rettungskräfte der verschiedenen Organisationen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Griechenland.
Das fiktive Szenario: Ein Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert die Region. Es gibt eingestürzte Wohnhäuser und Tote, die aus Trümmern geborgen werden müssen. Aber auch Verletzte und vermisste Menschen sowie beschädigte Infrastruktur. Simuliert werden unter anderem ein großflächiger Stromausfall, der Austritt von Gefahrstoffen oder verseuchtes Trinkwasser. Schwere Räumarbeiten, Verletztentransporte, Such- und Ortungsarbeiten, der Betrieb eines Behandlungsplatzes sind nur einige Übungsbeispiele.
Das ereignishaus war während der 36-stündigen Übung mit zwei Teams vor Ort, übernahm die Akkreditierung der Presse, versorgte diese mit Foto- und Videomaterial, dokumentierte die Sites und Einsatzübungen und wird die Produktion eines Highlight-Films zur Magnitude übernehmen.
"Magnitude" in Baden-Württemberg